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"Christliches Abendland"

Herkunft, Bedeutung und Missverständnisse
DOMFORUM - das thema

27. Juni 2017 19:30 Uhr

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe
Prof. em. für Philosophie und Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie an der Universität Tübingen

Hochrangige Politiker sprechen für Deutschland gerne vom "christlichen Abendland" und erweitern dessen Anspruch auf ganz Europa. Wenn man die zahlreichen Kirchen, Kapellen, Klöster und Wegkreuze etc. wahrnimmt, erscheint diese Aussage naheliegend. Wie sieht es jedoch historisch aus?

Die sogenannte "Kultur des Westens" verdankt sich drei Leitorten: Athen, Rom und Jerusalem. Während Athen für die autonome Wissenschaft und eine Selbstregierung der Bürger steht, verdanken wir Rom den Gedanken der Republik und die Mitverantwortung professioneller Juristen bei der Herrschaft des Rechts. Jerusalem schließlich steht für den hohen Rang eines jeden einzelnen Menschen. Wenn man diese Elemente mit dem Titel "christliches Abendland" meint, dann darf man diese Gedanken nie aufgeben, sondern muss sie im Gegenteil, sowohl Christen als auch Nichtchristen zumuten. Für eine säkulare Gesellschaft sind sie unverzichtbar.

Teilnehmergebühr: 3,00 Euro

Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln

 

Eine Veranstaltung der Reihe DOMFORUM - das thema


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